Eine weiße Wand auf dem Weg zur Tiefgarage …

… hat jetzt für einige Zeit lang ein paar farbige Tape-Linien bekommen. Der Haus-Grundriss des EJW in S-Vaihingen war unser Ausgangspunkt. Miriam R. und ich an einem kalten Dezember-Tag in dieser „Schleuse“ zwischen Aufzug/Treppenhaus und Tiefgarage.

Ausstellung im bibliorama: Im Anfang war das Spiel

Zur Eröffnung der dieser Ausstellung gab es eine Tape-Aktion für alle Besucher*innen. Diese ursprünglich weiße und leere Wand sollte sich über die gesamte Ausstellungsdauer füllen. Monatlich mit einer neuen Tape-Farbe. Leider war die Klebekraft des Krepp-Klebebandes nicht so kräftig und dauerhaft. So entstand im Laufe der Wochenenden und Monate eine Art Relief klebenden und sich bereits wieder gelöster Linien.

Und so sah es dann am Ende der Ausstellung aus:

Ich wusste echt nicht …

… dass in den Bauhaus-Anfängen schon Tape-Pictures entstanden sind. Das habe ich beim Workshop „Tape & Bauhaus“ im ZKM erfahren. Ein Hinweis der Workshop-Leiterin war interessant: … mal von der Fläche weg in den Raum zu tapen. Da gäbe es ja auch mindestens zwei Wege: auf Flächen, die sich räumlich zueinander verhalten oder Tape frei in den Raum gespannt. Ich habe mich für die Flächen entschieden. Und zudem noch das ganz schmale Waschi-Tape kennengelernt. Das hat bisher noch in meiner Tape-Sammlung gefehlt.

Ich habe mir dann für den Nachmittag selbst eine Regel gesetzt: die ganze Packung Tape, die ich bekommen habe, komplett verarbeiten.

In der Stadtgalerie in Kiel: Performative Installation [not]now

Ich konnte mir das leider nicht in Kiel anschauen, habe die Fotos zugespielt bekommen. Aber diese sich über einige Tage/Phasen entwickelnde performative Installation in leeren Räumen mit viel Tape, diese Verbindung von Raum, Bewegung/Tanz, Tape als Material und offensichtlich auch Text finde ich klasse – ich hätte da nicht nur gerne zugeschaut, ich hätte mich gerne beteiligt …

Mehr Infos von der Webpage der Kieler Stadtgalerie:
„Coralie Merle (Tanz), Jasiek Mischke (Bildende Kunst/Sprachkunst) und Mark Christoph Klee (Tanz) zeigen eine lang andauernde Performance aus Bewegung, Sprache und Installation. Linien, Licht Farbe, Körper und Handlungen bilden in Zeit und Raum einen Prozess immerwährender Transformation ab. Die Künstlerin und die beiden Künstler performen vom 16. August bis zur Kieler Museumsnacht am 30. August 2019 jeweils donnerstags bis sonntags in den Ausstellungsräumen der Heinrich-Ehmsen-Stiftung, die der Stadtgalerie Kiel angeschlossen sind. In Echtzeit ist unter der Internetadresse http://www.notnow.live eine Visualisierung der performativen Installation abrufbar.“