Spiel ist das Übungsfeld der Freiheit

Für mich hat die Lust am Spiel und die Neugier auf die Möglichkeiten des Spiels auch schon damals angefangen, bei mir war es 1959. Wir hatten wenig, vielleicht war deshalb das Spiel meiner Kindheit so reich.  Irgendwann ist mein Spiel dann verschwunden. Meine Jugendzeit scheint Spiel kaum gekannt zu haben. Ich wurde Techniker, Radio- und Fernseh-Techniker.

Dann ist es aber zurückgekehrt, mein Spiel. Nein, es hat ganz neu angefangen: Im September 1980 auf der Karlshöhe in Ludwigsburg – mit dem ersten Tag meiner Ausbildung zum Diakon. Seither hat mich diese „Dimension der Lebendigkeit“ nicht mehr losgelassen und ist damit zum wichtigsten Themen meines Lebens geworden.

Die Geschichte der Spiel- und Theaterpädagogik der 1980er und -90er-Jahre habe ich miterlebt, die Geschichte von Playing Arts seit etwa Anfang 2000 konnte ich mitgestalten.

Seit der Jahrtausendwende ist das weite Feld von Playing Arts die prägende Dimension meiner Bildungs- und Kulturarbeit in der Evang. Landeskirche in Württemberg und: welch ein Vergnügen für mein Leben.

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